Unser Service für Privatverkäufer

Sondertilgung bei Immobiliendarlehen

Sondertilgung bei Immobiliendarlehen

Viele Immobiliendarlehen bieten die Möglichkeit einer Sondertilgung. In der Regel handelt es sich um 5 bis 10 Prozent der Darlehenssumme, die Kreditnehmer pro Jahr ohne Zinsaufschlag in die Finanzierung einbringen können. „Immer noch nehmen aber zu wenig Häuslebauer diese Möglichkeit wahr. Dabei verbirgt sich hier enormes Einsparpotential. Momentan lohnt sich diese Option dank des anhaltend niedrigen Zinsniveaus besonders“, sagt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de. Die Immobilie ist so viel schneller abbezahlt und die Summe der Zinsen, die insgesamt gezahlt werden müssen, reduziert sich ebenfalls drastisch.

Oft liegt die Zurückhaltung bei der Sondertilgung aber nicht nur an der Unwissenheit einiger Bauherren, sondern einfach daran, dass keine finanziellen Mittel zur Verfügung stehen oder diese für andere Anschaffungen oder Reisen ausgegeben werden. „Wer regelmäßig einen Bonus oder Sonderzahlungen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, erhält, tut gut daran, diese zumindest teilweise als Sondertilgung einzuplanen. Und wenn am Monatsende stets noch ein finanzieller Puffer übrigbleibt, sollte dieser möglichst diszipliniert zur Seite gelegt und nach einem Jahr ganz oder zumindest in Teilen zu Sondertilgung genutzt werden“, rät Scharfenorth. So bleiben Kreditnehmer im Vergleich zu einer festen monatlichen Ratenerhöhung flexibel und können das Ersparte auch für andere, unvorhergesehen Zwecke nutzen. Erbschaften oder Gewinne eignen sich natürlich auch hervorragend, kommen aber naturgemäß eher selten vor.

Schon durch eine einzige, etwas größere Einzahlung lässt sich die Laufzeit um ein paar Jahre reduzieren, wie das folgende repräsentative Beispiel zeigt: Bei einer Kreditsumme von 200.000 Euro (Objektpreis 250.000), 10 Jahren Laufzeit, einem Zins von 1,10 Prozent und 1 Prozent Tilgung, beträgt die Restschuld 178.621,67 Euro. Das bedeutet eine Gesamtlaufzeit von 63 Jahren und 6 Monaten bei unveränderten Konditionen. Bereits bei einer einmaligen Sondertilgung von 5 Prozent (10.000) Euro beträgt die Restschuld nur noch 167.375,78 Euro und die Laufzeit noch 58 Jahre und 8 Monate, verkürzt sich also um fast 5 Jahre. Bei einer jährlichen Sondertilgung von 2,5 Prozent (5.000 Euro) beläuft sich die Restschuld nur noch auf 124.909,17 Euro und die Laufzeit reduziert sich auf 24 Jahre und 2 Monate. Wie sich individuell monatliche Raten aus Zins, Tilgung und Sondertilgung bei unterschiedlichen Finanzierungsbeträgen und Beleihungssätzen zusammensetzen, ermitteln Interessierte z.B. mit dem Baufinanzierungsrechner von Baufi24.de.
Quelle: Presseportal/Baufi24 | Foto: DAS WEISSE BUERO

Immobilienaufschwung geht weiter

Die Prognose des Internetprotals „Immowelt“ zeigt, wie sich die Kaufpreise von Eigentumswohnungen bis 2030 entwickeln: Sowohl in Berlin als auch in München (jeweils +60 Prozent) steigen die Preise bis 2030 weiter stark an Das größte Plus gibt es in Hannover (+62 Prozent) – Anstiege von über 55 Prozent in Nürnberg, Bremen und Stuttgart Leipzig und […]

weiterlesen

Energieverbrauch zum Jahreswechsel prüfen

Hauseigentümer sollten vor dem Jahresende ihre Zählerstände ablesen. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Rahmen der vom Bundesumweltministerium beauftragten Kampagne „Mein Klimaschutz“ hin. So lassen sich vor allem bei Preiserhöhungen unnötige Kosten vermeiden. Außerdem fällt es dadurch leichter, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken. Falls höhere Preise zum Beispiel für Strom oder Erdgas […]

weiterlesen

10 Fragen beim Immobilienkauf

Welcher Grund spricht für den Immobilienkauf? Wenn der Freundeskreis mehr und mehr aus Eigenheimbesitzern besteht, steigt für die Übrigen zunehmend der Druck, mithalten zu können. Hier gilt es, standhaft zu bleiben und nicht aus einer Modeerscheinung oder sozialem Druck heraus kaufen zu wollen. Stattdessen sollte die eigene Sehnsucht nach einem Haus im Mittelpunkt stehen. Welcher […]

weiterlesen

Baukindergeld – die ersten Zahlen

47.741 Familien in Deutschland haben in den ersten drei Monaten seit Programmstart das Baukindergeld beantragt. Das Baukindergeld ist eine Förderung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, um den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern zu unterstützen. Seit dem 18. September 2018 können Familien in Deutschland das Baukindergeld zur Bildung von Wohneigentum […]

weiterlesen

Immobilienmarkt-Trends

In deutschen Mittelstädten herrscht eine große Diskrepanz bei den Miet- und Kaufpreisen von Immobilien. Die teuersten Standorte befinden sich im Süden der Republik, am günstigsten wohnen die Deutschen im Osten und in Teilen Nordrhein-Westfalens. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von immowelt.de. Untersucht wurden dafür die Miet- und Kaufpreise der insgesamt 111 deutschen Städte […]

weiterlesen

Mietinteressenten

Wenn ein Mietinteressent bei der Besichtigung einer Mietwohnung äußert, die Wohnung anmieten zu wollen, letztlich aber doch keinen schriftlichen Mietvertrag abschließt, hat der Vermieter keinen Anspruch auf Ersatz von entgangenen Mieteinnahmen, so das AG Halle. Im entschiedenen Fall hatten Mietinteressenten ihr Interesse an einer Wohnung bekundet und sich einen Mietvertrag übergeben lassen, diesen jedoch nicht […]

weiterlesen

Wohneigentümergemeinschaft

Ein Beschluss, der von einer Wohnungseigentümergemeinschaft per Telefonkonferenz gefasst wurde, entfaltet keine Rechtswirkung. So entschied das Amtsgericht Königsstein i.Ts. mit Beschluss vom 16. November 2007. Gemäß § 23 WEG seien Beschlüsse grundsätzlich in einer Versammlung zu fassen; das Gesetz sehe eine Telefonkonferenz nicht vor. Eine schriftliche Zustimmung aller Eigentümer sei vorliegend ebenfalls nicht erfolgt. Praxistipp: […]

weiterlesen

Pöbelnder Lebensgefährte

Pöbelt der Lebensgefährte eines Wohnungseigentümers die übrigen Hausbewohner an, hat er einem vermietenden Wohnungseigentümer Ersatz des Schadens zu leisten, der diesem durch die Kündigung der belästigten Mieter entstanden ist, so das OLG Saarbrücken mit Beschluss vom 04. April 2007. Wohnungseigentümer sind den übrigen Eigentümern gegenüber verpflichtet, Beeinträchtigungen zu verhindern oder abzustellen. Sondereigentum darf nämlich grundsätzlich […]

weiterlesen