Unser Service für Privatverkäufer

Gekauft wie gesehen?

Gekauft wie gesehen?

Ehrlich währt am längsten – das gilt auch beim Verkauf einer selbstgenutzten Immobilie. Wenn der Verkäufer dem Käufer „auf gut Glück“ wesentliche Mängel verschweigt, geht er das Risiko ein, noch Jahre später auf Schadensersatz zu haften.

Beim Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses durch Privatleute kann es schnell zu Streit kommen, wenn der Käufer nach der Übergabe Mängel feststellt, die ihm zuvor nicht bekannt waren. Das Dach ist undicht, das Fundament nicht solide, Schimmel taucht auf – manche Probleme zeigen sich erst nach jahrelanger Nutzung oder bei Umbauten. Kann der Käufer dann Schadensersatz verlangen? „In der Praxis wird die Gewährleistung für Sach- und Rechtsmängel im Kaufvertrag üblicherweise ausgeschlossen, so dass grundsätzlich keine Ansprüche geltend gemacht werden können“, sagt Dr. Stephan Schneider, Geschäftsführer der Hamburgischen Notarkammer. „In aller Regel besichtigt der Käufer das Objekt vor seiner Kaufentscheidung gemeinsam mit dem Verkäufer. Etwaige hierbei festgestellte Mängel fließen in die Verhandlungen über den Kaufpreis ein. Der soll dann aber auch endgültig sein.“

Ein Gewährleistungsausschluss gilt jedoch nicht, soweit der Verkäufer einen Mangel arglistig verschwiegen hat. Er haftet dann bis zu zehn Jahre für die Kosten der Beseitigung des Mangels an der Immobilie. „Die Auffassung vieler Verkäufer, Mängel müssten dem Käufer nicht offenbart werden, da dieser das Objekt besichtigen konnte, ist unzutreffend“, sagt Dr. Schneider. „Auch wenn es den Kaufpreis drücken kann – auf bestimmte Mängel muss der Verkäufer aktiv hinweisen, um sich vor weitreichenden Gewährleistungsansprüchen zu schützen.“

Die Rechtsprechung ist hier streng. Kennt der Verkäufer einen Mangel, muss er den Käufer ungefragt informieren, wenn er damit rechnen muss, dass der Käufer den Kaufvertrag bei Kenntnis des Mangels nicht oder nur zu anderen Bedingungen abschließen würde. Nach der Rechtsprechung muss der Verkäufer sogar dann aktiv werden, wenn er einen Mangel nur für möglich hält oder Umstände kennt, die einen solchen Verdacht begründen könnten. Doch die Aufklärungspflicht hat auch Grenzen: „Der Verkäufer muss nicht über Mängel aufklären, die bei einer Besichtigung ohne weiteres erkennbar sind oder die der Käufer ohnehin schon kennt“, ergänzt Dr. Schneider.

Wird im Vorfeld des Vertragsschlusses über wesentliche Mängel gesprochen, empfiehlt es sich, dies dem Notar mitzuteilen und im Kaufvertrag dokumentieren zu lassen. Als unabhängiger und unparteiischer Betreuer aller Beteiligten gewährleistet der Notar, dass die besprochenen Mängel des Kaufobjekts und die dazu notwendigen Vereinbarungen in dem notariellen Kaufvertrag rechtssicher erfasst werden.

Quelle: Hamburgische Notarkammer, übermittelt durch news aktuell | Foto: colourbox.com

Wohnglück 2019

Sicherheit, eine angenehme Atmosphäre und gut zu erreichende Einkaufsmöglichkeiten sind die wichtigsten Faktoren, damit sich Deutsche in ihrem Zuhause wohlfühlen. Das zeigen die Ergebnisse der Studie Happy Quest, die der Wohnprojektentwickler Bonava 2019 zum zweiten Mal durchgeführt hat. Auffallend an Bedeutung gewonnen hat die gute Atmosphäre im Wohnumfeld: war sie 2017 nur 52% der Befragten […]

weiterlesen

Baugenehmigungen sinken

Laut Statistischem Bundesamt sei von Januar bis September 2019 in Deutschland der Bau von 257.900 Wohnungen genehmigt worden – 1,9 Prozent weniger Baugenehmigungen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. „Auch wenn sich die Zahl der genehmigten Wohnungen im längeren Zeitvergleich auf einem insgesamt hohen Niveau befindet, so ist es doch zu wenig, um die Situation zu entlasten“, […]

weiterlesen

Baumarkt-Fan

Ob schleifen, tapezieren, Parkett oder Pflastersteine verlegen: Heimwerken und Selbermachen boomt. Der Baumarkt – des Deutschen zweites Zuhause? Aber der Schein trügt: Baumärkte haben mehr Gegner als echte Fans. In der aktuellen Studie hatte 2HMforum. mehr als 700 Kunden zu ihrem Bau0markt befragt. Die sieben marktstärksten Baumärkte in Deutschland haben im Schnitt nur 16 Prozent: […]

weiterlesen

Heizkosten senken

Thermostate haben großen Einfluss auf den Heizenergieverbrauch. Mit der Zeit nutzen sich mechanische Thermostatventile ab und lassen sich nur noch schwer bewegen. Die Folge: Die Heizkörper bleiben konstant heiß. Spätestens nach 15 Jahren sollten sie daher überprüft und eventuell ausgetauscht werden. Elektronische oder smarte Thermostate können eine Alternative zu mechanischen Thermostaten sein – und sind […]

weiterlesen

Unfallgefahr Gartenarbeit

Jetzt heißt es wieder: Ab nach draußen und den Garten winterfest machen! Doch wie ist das eigentlich geregelt, wenn ich mich dabei verletze? Und worauf sollte ich beim Werkeln im Garten besser achten? Die Leiter ist wackelig, die Sprossen noch dazu matschverschmiert und die elektrische Heckenschere wird immer schwerer am Arm: Jedes Jahr passieren in […]

weiterlesen

Grüne Möbel

Fridays for Future-Demos, wachsende Kritik an Plastik und brennende Regenwälder: Kaum jemand kommt heute am Thema Umweltschutz vorbei. Auch beim Möbelkauf werden nachhaltige Lösungen für die eigenen vier Wände immer beliebter. Wer sich umweltschonend einrichten möchte, sollte als ersten Schritt natürlich auf Plastikmöbel verzichten und auf Holz setzen. Plastik ist deutlich schwerer zu recyceln und […]

weiterlesen

Grünes Bad

Pflanzen im Bad sehen nicht nur gut aus und tun uns gut, es ist auch eine Wohltat für die Pflanzen selbst. Die richtige Auswahl macht’s und dann genießen auch die Pflanzen die Wellness-Oase, denn die hohe Luftfeuchtigkeit in einem Bad tut gerade tropischen Pflanzen sehr gut. Ein „grünes Bad“ ist viel mehr als nur dekorativ. […]

weiterlesen

Sturmversicherung

Mit „Mortimer“ fegte der erste Herbststurm mit Windgeschwindigkeiten von über 110 Kilometern in der Stunde über Deutschland und es fiel damit auch der Startschuss für die Unwettersaison. Die orkanartigen Stürme sorgen nicht nur für Zugausfälle, sondern sind besonders Eigenheimbesitzern und Autofahrern ein Dorn im Auge. Denn: wer nicht genügend abgesichert ist, muss mit hohen Kosten […]

weiterlesen