Unser Service für Privatverkäufer

Als Profi unterscheiden wir bei den Immobilien drei Preise: den Bankpreis, den Wunschpreis und den Risikopreis. Wir stellen Ihnen die drei Begriffe und die dazugehörigen Verkaufsstrategien vor.

Foto: © colourbox.com

IMMOBILIEN-WERT

Der Bankpreis
Der Bankpreis wird in der Regel beim Verkauf von privat an privat erzielt. Diese Verkaufssumme einer Immobilie ist der ermittelte Wert, der sich in der Regel nur auf Bodenrichtwerte und Sachwerte stützt. Dabei lässt er die treibende Komponente der Marktsituation außer Acht und kommt auf eine relativ niedrige Summe. Diesen Preis, das beobachten wir in der Praxis, bieten oft Bekannte oder Nachbarn an. Sie argumentieren dabei den Wert auf Basis der Bodenricht- und Sachwerte, die sie im Internet recherchiert haben oder die sie bei ihrer Bank nachgefragt haben. Sie erzielen den Bankpreis mit relativ einfachen Mitteln ohne Fachkenntnisse. Er braucht kein spezielles Marketing.

Der Risikopreis
Er wird in ganz seltenen Fällen erwirtschaftet. Diese Zahl ist ein fiktiver Wert, den ein Eigentümer völlig intuitiv festlegt: Dabei bezieht er sich aus angeblichen Preiserlösen von Nachbarn plus seiner Internetrecherche, bei der einfach die höchsten Werte einbezogen werden plus der felsenfesten Überzeugung, die eigene Immobilie sei doch sehr viel schöner.

Wir möchten das am Beispiel eines befreundeten Kollegen erklären. Dieser Makler sollte das Doppelhaus zweier Brüder verkaufen, zwei Haushälften, rechts und links, im grünen Land, völlig identisch im Grundriss mit marginalen Unterschieden in den Bodenbelägen und den Küchen. Nur die Möblierung war in Haus Zwei etwas schicker, aber die kauft ja ein Interesset nicht mit! Der Bankpreis betrug 390.000 Euro. Die Haushälfte von Bruder Eins wurde nach drei Monaten zum optimalen Preis, der sich an der Nachfrage ausrichtete und eine gute Planung erfordert hatte, für 440.000 Euro beim Notar unterzeichnet.

Bruder Zwei, dessen Haushälfte danach in die Vermarktung gehen sollte, bleibt ein Sturkopf. Er verlangte einen Risikopreis von 520.000 Euro, den unser Kollege ablehnte. Ein anderer Makler wurde von Bruder Zwei gefunden, der zum Risikopreis inserierte. Das ist jetzt inzwischen eineinhalb Jahre her. Das Haus wurde bereits dreimal im Preis reduziert, zuletzt auf 430.000 Euro, doch noch immer ist kein Käufer in Sicht.

Der Risikopreis funktioniert nur selten und wenn in absoluten Highend-Lagen. Es ist reines Glückspiel, bei dem man auch schnell verlieren kann und später unter Wert verkauft.

Der Wunschpreis
… ist die Summe, zu der wir die Immobilien unserer Kunden verkaufen. Sie beinhaltet auch die Basis aktueller Bodenricht- und Sachwerte, die aber um drei weitere Komponenten ergänzt werden: Dazu gehört der Faktor „Marktsituation“, den wir aufgrund jahrelanger Erfahrung ziemlich gut bewerten können, sowie der Faktor „aktuelles Kaufverhalten“ der Interessenten, den uns die Praxis nennt.

Die dritte Komponente berücksichtigt die Wünsche unseres Verkäufers, daher der Begriff „Wunschpreis“: Wir fragen nach dem Zeitpunkt, bis wann die Summe auf dem Konto sein muss. Ob das Geld für eine Altersabsicherung gedacht ist und ob sie zum Beispiel der Refinanzierung einer neuen Immobilie dient.

Für die Realisierung des Wunschpreises, setzen wir auf eine individuelle Marketingstrategie für jedes Haus und jede Wohnung. Diese beinhaltet eine Analyse der Kaufzielgruppe, die Produktion eines wertigen Exposés Form mit professionellen Fotos und Texten. Dazu kommt eine „Werbekampagne“ auf verschiedenen Internet-Plattformen, Facebook, Flyern, Printanzeigen, Aushängen und einer gezielten Einladung unserer VIP-Kunden.


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Aktuelle VIP-Vermarktung:

Wohn- Geschäftshaus
Eiterfeld

Objekt:
Gaststätte – Pension

Wohneinheit – Gewerbeeinheit

Nebengebäude

 

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